Zu meiner Person:
Ich bin 58 Jahre alt und bin Kassier bei den Modell-Freunden Kirchenlamitz e.V. , Hangflugmitglied beim MFV Tröstau e.V. sowie Schriftführer bei dem Freiflugverein Flugsportgruppe Oberkotzau e.V. .


Wie alles begann:
Mein erstes Attentat war die Versenkung der wunderschönen Weihe 50 meines Vaters mit 2 Kanal Tipp-Tipp im Jahr 1963. Ab ca. 1970 baute ich dann über Filou, Dandy, Hi-Fly , BS1, Foka, Emir, Terry, Geier, Rasant, Monsun, einige Schiffsmodelle zwischendurch die unterschiedlichsten Modelle. Dabei waren viele Hochleistungssegler, wie Cirrus, Mini Nimbus, Weihe 50, LS-4, Kestrel, Salto , LS-3, Fiesta, Flamingo, ASW 22, Alpina, DG 303, DG 600, die meisten jedoch nicht für mich.
Im Jahr 1975 baute ich den ersten käuflichen RC Elektrosegler, das Mosquito von Graupner. Das Modell war damals eine Sensation, schleppte es sich doch mehr schlecht als recht in die Luft. Irgendwann verlor ich jedoch die Lust an der Gaukelei und widmete mich über Motorflug dann dem Segelflug.
Nach Gummiseilstart über Elektrowinden- und Huckepackschlepp kam ich zum F-Schlepp. Das ist für mich die schönste und ungefährlichste Methode seinen Segler in die Luft zu bekommen.
So lange ein geeigneter Pilot samt Motormodell zur Verfügung steht ist das die feinste Sache überhaupt, braucht man sich doch über Größe und Gewicht des Modells keine allzu großen Gedanken machen.
1984 schenkte mir mein Bruder den Bausatz "Chicco" der Fa. Krick. Nach so vielen Fertigrümpfen war das für mich wieder einmal eine willkommene Abwechslung. Zweiachsgesteuert mit einem 550er Mabuchi war das Modell immer dabei, kam jedoch selten zum Einsatz weil unser Schlepp-Pilot keine Gelegenheit ausließ uns in die Lüfte zu schleppen. Fällt dann jedoch der Pilot aus irgendwelchen Gründen dauerhaft aus, dann steht man ganz schön dumm da.
Verwöhnt wie ich mittlerweile war baute ich kurzerhand meinen Chicco auf Querruder um. Ab 91 war das Modell mein ständiger Begleiter. 1993 baute ich dann meinen ersten Styroporbomber, eine Herkules mit 2,20m Spannweite angetrieben von 4 x 400er Speed. Als mir dann 1997 ein Prospekt der Fa. Lenger in die Hand fiel, entschloss ich mich zum Bau eines lang ersehnten 3m Seglers, der jedoch nicht viel schwerer werden sollte wie ein modernes Hochleistungsmodell.
Mittlerweile (2014)  ist in unserem Verein kein Verbrenner mehr zu hören. Brushlessmotoren, Lipos und 2,4 Ghz haben Einzug gehalten, der Amadaeus fliegt immer noch absturzfrei mit 35 Mhz, der Chicco hat letztes Jahr den Besitzer gewechselt. Einige neue Modelle habe ich mittlerweile auch im Hangar, aber eins hat sich nicht geändert, mein inniger Bezug zum Holzbau.
 
 

der Chicco hat schon viele Flugstunden hinter sich Meinereiner mit dem alten Chicco.

nach einer von 26 Landungen 1997 mit 630 min. Gesamtflugzeit

Da bin ich mit dem Amadaeus auf meinem Hausflugplatz 
Das auf 3,20 m vergrößerte Modell wiegt 2,6kg . Mit ihm habe ich schon die verschiedensten Antriebe getestet.      

Minimoa
Meine Minimoa mit 3,60m Spannweite




    
Raab Motorkrähe
Ein außergewöhnliches Modell, die Raab Motorkrähe. Sie flog erst nach einer Abmagerungskur von 1900g und wiegt jetzt 3700g.
King of Time
King of Time - ein Holzmodell mit 5 m Spannweite zum 50 Jährigen Firmenjubiläum von Lenger Modellbau

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